Deutsches Brennstoffinstitut - Gas- und Umwelttechnik GmbH
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Biogas

Im stark anwachsenden Marktsegment Biogas wird durch DBI neben der Erzeugung vor allem auch die Aufbereitung und die Einspeisung von biogenen Gasen in das Versorgungsnetz behandelt. Mit der Änderung der Netz-Zugangsverordnung werden die Netzbetreiber an Einspeisepunkten sowohl technisch als auch finanziell definiert einbezogen. DBI bietet hierzu fachliche Unterstützung für Planung, Kostenermittlung und Variantenvergleiche an.

Am 19. März 2008 wurde die Änderung der Gasnetzzugangsverordnung GasNZV vom 25. Juli 2005 verabschiedet. Ziel der Regelung ist es, die Einspeisung des in Deutschland bestehenden Biogaspotentials in das Erdgasnetz von jährlich 6 Mrd. Kubikmeter bis 2020 und10 Mrd. Kubikmeter bis 2030 zu ermöglichen, um das Biogas effizienter als bisher nutzen zu können. In der geänderten GasNZV sind bedeutende Änderungen, sowohl für Gasnetzbetreiber als auch für Betreiber von Biogasanlagen zur Einspeisung in das Erdgasnetz, enthalten. Die wichtigsten Änderungen sind in § 41 c enthalten:

§ 41 c Netzanschlusspflicht

Netzbetreiber Anlagen auf Antrag eines Anschlussnehmers (Betreiber einer Anlage, mit der Biogas auf Erdgasqualität aufbereitet wird) vorrangig an die Gasversorgungsnetze anzuschließen. Die Kosten für den Netzanschluss sind vom Anschlussnehmer und vom Netzbetreiber je zur Hälfte zu tragen. Soweit eine Verbindungsleitung eine Länge von zehn Kilometern überschreitet, hat der Anschlussnehmer die Mehrkosten zu tragen. Der Netzanschluss steht im Eigentum des Netzbetreibers. […] Der Netzbetreiber ist für die Wartung und den Betrieb des Netzanschlusses verantwortlich und trägt hierfür die Kosten. […]

Der Netzanschluss ist in der Verordnung wie folgt definiert:

  • Die Herstellung der Verbindungsleitung, welche die Biogasaufbereitungsanlage mit dem bestehenden Gasversorgungsnetz verbindet,
  • die Verknüpfung mit dem Anschlusspunkt des bestehenden Gasversorgungsnetzes,
  • die Gasdruck-Regel-Messanlage,
  • die Einrichtungen zur Druckerhöhung und
  • die eichfähige Messung des einzuspeisenden Biogases.

DBI-GUT kann im Rahmen seiner Engineering-Tätigkeit die gesamte oben dargestellte Schnittstelle (Verbindungsleitung, GDRMA, Druckerhöhung) sowohl konzeptionell als auch planerisch realisieren. Folgende Leistungen bieten wir für den Netzanschluss an:

  • Überprüfung von Biogas-Anlagenbeschreibungen, Entscheidungsvorlagen, Wirtschaftlichkeits-Studien und dergleichen auf Konsistenz und Wiederspiegelung der aktuellen Realität.
  • Dimensionierung der benötigten Anlagenteile / Überprüfung von bestehenden Planungsunterlagen und Beratung des Netzbetreibers.
  • Realisierung aller Planungsstufen von der Entwurfsplanung bis hin zu ausführungsreifen Unterlagen
  • Projektmanagement für den Netzbetreiber, Bauüberwachung bzw. Bauleitung

Bitte sprechen Sie uns an, wenn sie bei der Einspeisung von BIOGAS technische Unterstützung benötigen!

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Dipl.-Ing. (FH)
Gert Müller-Syring

Tel.: (+49) 341-24571 29
Fax: (+49) 341-24571 37

gert.mueller-syring@dbi-gut.de

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