DBI Gas- und Umwelttechnik
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Studie zur Umrüstbarkeit von kohlebefeuerten Kraftwerksanlagen auf Erdgas auf dem deutschen Energiemarkt

Die Verstromung von Kohle ist in Deutschland eine der Hauptsäulen des Energiemarktes. Gerade die Braunkohle zeichnet sich neben sehr geringen Rohstoffpreisen durch eine hohe und planbare Verfügbarkeit aus. Kehrseite hierbei sind die sehr hohen CO2-Emissionen, welche die Kohleverstromung im Vergleich zu allen anderen Energieträgern mit sich bringt. Um die CO2-Emissionen langfristig und nachhaltig zu senken, ist ein Ausstieg aus der Kohle somit nahezu unumgänglich und zu erwarten. Dies zeigen auch die Erklärungen von insgesamt 45 Staaten weltweit, welche bis 2050 vollständig auf fossile Energieträger verzichten wollen.

Die Studie befasst sich mit den Möglichkeiten, einen Brennstoffwechsel von Kohle auf Erdgas an Bestandsanlagen durchzuführen. Neben einer möglichst nachhaltigen Weiternutzung bestehender Anlagentechnik werden dadurch die Investitionskosten für Anlagenbetreiber niedrig gehalten, um eine sukzessive Abkehr von der Kohleverstromung zu Erzeugungsarten mit geringeren CO2-Emissionen zu bewirken.

Neben einer Untersuchung der gegenwärtigen Situation des deutschen, europäischen und U.S.-amerikanischen Energiemarkts werden technische Möglichkeiten präsentiert, Kohlekraftwerke umzurüsten und mit diversen Beispielen hinterlegt. Die Auswirkungen der Umbauten auf den elektrischen Wirkungsgrad werden ebenso beleuchtet, wie die möglichen CO2-Einsparungen. Außerdem werden die Anlagenkosten und Stromgestehungskosten der einzelnen Erzeugungsarten einem möglichen neuen CO2-Preis gegenüber gestellt, welcher notwendig wäre, um eine Wettbewerbssituation zwischen der Braunkohleverstromung und anderen CO2-ärmeren Prozessen herzustellen.

Da über den Kohleabbau, die Kohleveredelung und deren Weiterverwendung viele Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden, untersucht die Studie zusätzlich den derzeitigen Stand des Arbeitsmarktes im Bereich der Kohle und stellt diesem mehrere Entwicklungspotenziale gegenüber, wie sich ein Kohleausstieg ohne den Verlust von Arbeitsplätzen vollziehen kann. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere europäische Länder wird ebenfalls betrachtet.

Final gibt die Studie eine Handlungsempfehlung, unter welchen Begleitumständen ein klimaschonender Kohleausstieg bzw. Umbau der Kraftwerkskapazitäten auf Erdgas erfolgen kann, ohne in großem Maß Arbeitsplätze in Deutschland zu gefährden.

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COP 23 – UN-Klimakonferenz 2017 – Mitwirken der DBI Gruppe

Zur UN-Klimakonferenz in Bonn nutzte die DBI-Gruppe am 16. November 2017 die Möglichkeit, das ThemaPower-to-Gas als wichtige Technologie zur Erreichung der Klimaziele und der Sektorkopplung, zu positionieren. Gert Müller-Syring, Fachgebietsleiter Gasnetze/Gasanlagen, präsentierte die Forschungsergebnisse aus der DBI-Gruppe und dem DVGW während des Sustainable Energy Day im russischen Pavillon zur Session „The role of natural gas in a low-carbon economy”.

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Die DBI-Gruppe unterstützt die Vorbereitung der LÜKEX 2018

Am 9. November 2017 informierte die DBI-Gruppe durch Gert Müller-Syring, Fachgebietsleiter Gasnetze/Gasanlagen, die Teilnehmer des 1. Thementags der LÜKEX 2018 über die Aufgaben, die Infrastrukturelemente sowie die heutige und zukünftige Rolle der Gaswirtschaft im deutschen Energiesystem.

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2. Sächsischer Innovationstag

Am 26.10.2017 nutzte die DBI gemeinsam mit Partnern der Sächsischen Industrie Forschungsgemeinschaft e.V (SIG) die Möglichkeit, sich zum 2. Sächsischen Innovationstag der SIG in der IHK Chemnitz zu präsentieren. Dr. Jörg Nitzsche (DBI) stellte in seinem Speed Science - Vortrag „Forschung und Entwicklung zur dezentralen Wasserstofferzeugung“ das Projekt HydroGin kurz vor.

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Erdgas statt Kohle

Philipp Pietsch, DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBI), stellte in seinem Vortrag am 18. Oktober 2017 zum 49. Kraftwerkstechnischem Kolloquium in Dresden das Ergebnis der „Studie zur Umrüstbarkeit von kohlebefeuerten Kraftwerksanlagen auf Erdgas in Deutschland“ vor.

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Power-to-Gas - JETZT in die Zukunft investieren!

Bereits zum achten Mal in Folge veranstaltete die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg (DBI) ihr DBI-Fachforum ENERGIESPEICHER in Berlin. Eine fast ausgebuchte Veranstaltung zeigt das hohe Interesse und die Wichtigkeit der Technologie Power-to-Gas (PtG). Vom 26. bis 27. September 2017 informierten und diskutierten Experten und interessierte Fachkollegen über diese Technologie, deren Marktchancen, bestehende Geschäftsmodelle sowie über Ergebnisse und Informationen aus abgeschlossenen bzw. laufenden Forschungs- und Demonstrationsvorhaben.

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1. DBI - Symposium FerroKat in Leipzig

Aufbauend auf das erfolgreiche Innovationsforum „FerroKat“ im Februar 2016, richtet die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg das 1. DBI-Symposium FerroKat in Leipzig vom 14. bis 15. November 2017 zum Austausch über die Thematik eisenbasierte Katalysatoren aus.

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Forschungsprojekt „BioKorrMin“ erfolgreich abgeschlossen

Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Alterung, insbesondere die Biokorrosion, an Materialien in einer Biogasanlage abzubilden und die Alterungsmechanismen zu verstehen. Dazu wurden in einem Langzeitversuch Kunststoffe und Metalle über zwei Jahre mit unterschiedlichen Biogasqualitäten beaufschlagt und die Bildung von Biofilmen sowie die Änderung der Materialeigenschaften untersucht.

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Projekt zur adsorptiv-biologischen Entfernung von Röntgenkontrastmitteln aus Abwässern gestartet

Immer mehr Arzneimittel gelangen über Haushalte, soziale Einrichtungen (Krankenhäuser, Rehazentren) und durch die Landwirtschaft in das Abwasser und anschließend, wegen unzureichender Entfernung bzw. Abtrennung während der Abwasseraufbereitung, in die Umwelt. Flüsse, Seen, das Grundwasser sowie nachgelagert das Trinkwasser werden mit diesen Stoffen belastet. Neben den Gewässerlebewesen ist auch der Mensch von negativen Auswirkungen betroffen. Insbesondere in Regionen, welche Trinkwasser aus Uferfiltrat gewinnen, steigt die Belastung durch Arzneimittel. Eine technische Lösung für diese Problematik ist die Nutzung biologischer Aktivkohlefilter in der Abwasseraufbereitung. Am DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg wurde hierzu das Projekt „BioX“ ins Leben gerufen.

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Start der Projektphase II des Projektes "Biologisches Repowering zur Erhöhung der Biogasanlagenleistung (BioRePow)"

Die bedarfsgerechte Erzeugung und Bereitstellung von elektrischem Strom ist eine der großen Herausforderung der Energiewirtschaft, besonders im Blick auf die zunehmende Einspeisung von Strom aus den erneuerbaren Energien. Die Umwandlung von elektrischem Überschussstrom in den chemischen Energieträger Wasserstoff durch Power-to-Gas Verfahren mit anschließender biologischer Methanisierung sowie die Einspeisung in bzw. die Verteilung durch das Erdgasnetz bietet einen Lösungsweg für den Umgang mit diesen fluktuierenden Energieerzeugungsarten. Die Entwicklung der biologischen Methanisierung wird in der aktuell gestarteten zweiten Projektphase des Forschungsprojektes „BioRePow“ als Teilprojekt des Leitechnologievorhabens „inTebi“ weiter vorangetrieben.

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Das HYPOS-Projekt COOMet hat seine Arbeit aufgenommen

Ein neues Niedertemperaturverfahren zur Synthese von Methanol aus Wasserstoff und im Waschmittel gebundenem Kohlendioxid wird von der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) gemeinsam mit den Firmen DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBl-GUT). Advanced Machinery & Technology Chemnitz GmbH (Amtech) und der John Brown Voest GmbH (JBV) im HYPOS-Projekt COOMet entwickelt.

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