DBI Gas- und Umwelttechnik
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Tiefengeothermie

Die Erdwärmenutzung zur Stromerzeugung ist eine innovative Technologie, welche aktuell jedoch wenig Verwendung findet. Die Untersuchung des Erduntergrundes in etwa 1.000 m Tiefe zu einem frühen Zeitpunkt in der Projektplanung ist zudem sehr kostenintensiv. Gleichzeitig geben die Explorationsbohrungen nur punktuelle Kenntnisse über den Untergrund wieder. Deshalb werden aktuell meist Projekte in Regionen umgesetzt, in denen der Untergrund bereits gut erforscht ist. Dazu zählen beispielsweise das Gebiet südlich von München (hydrothermale Tiefengeothermie - Malm des Molassebeckens) oder der Schneeberger Raum im Erzgebirge (petrothermalen Tiefengeothermie – Granite, Gneise des Grundgebirges).

In Deutschland speisen nur wenige Geothermieanlagen auf Basis des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, kurz EEG, in das Stromnetz ein. Die meisten Anlagen befinden sich nördlich von Karlsruhe, im Süden Bayerns sowie in Mecklenburg-Vorpommern. Eine hochauflösende Karte mit den jeweiligen Standorten der Geothermieanlagen ist hier zu finden.

 

Leistungsangebot:

  • GIS-gestützte Tiefengeothermiepotentialanalysen (aktuell, zukünftig)
  • Lokalisierung neuer Geothermiestandorte unter Berücksichtigung
    • einer wirtschaftlich günstigen Gesteinsstruktur
    • von Standortkriterien Übertage
    • einer hohen Akzeptanz in der Bevölkerung
  • Analysen deutschland-, europa- oder weltweit durchführbar
  • Bereitstellung und Übergabe von (GIS-)Daten für weiterführende Analysen
  • Praxisnahe Schulungen

 

Ausstattung:

  • Verschiedene GIS-Software
  • Leistungsfähige PCs und Serversysteme
  • Umfangreiche GIS-Datenbanken (Deutschland und Europa)

Ansprechpartner

Dipl.-Wi.-Ing. Ronny Erler
Fachgebietsleiter

  (+49) 3731 - 41 95 328
  (+49) 3731 - 41 95 309

Email anzeigen

  ronny.erler@dbi-gruppe.de