DBI Gas- und Umwelttechnik
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Potential Standortanalysen

Potential- und Standortanalysen bilden sowohl für die Neuerrichtung von Anlagen als auch für die Bewertung bestehender Anlagensysteme sowie deren Aus- oder Rückbau wichtige Planungsgrundlagen.
Unser Unternehmen führt dabei insbesondere Analysen im Bereich der erneuerbaren Energien als auch von Wärme- und Energieversorgungssystemen durch.

1. Erneuerbare Energien

Die Anzahl von Anlagen, welche regenerative Energien zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung nutzen, ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark angestiegen. Die Errichtung neuer Anlagen ist dabei von vielen technischen, wirtschaftlichen sowie rechtlichen und gesellschaftlichen Faktoren abhängig. Ein optimaler Standort für neue Anlagen unterliegt in zudem verschiedenen lokalen Gegebenheiten, was einen Neubau zusätzlich erschwert.

Das Vorgehen bei standortgenauen Analysen basiert in diesem Zusammenhang mindestens auf den folgenden komplexen Schritten:

Auf Basis umfangreicher Datenbanken und leistungsstarker GeoInformationsSystem-Analysen ist unser Unternehmen in der Lage, individuelle, standortgenaue Analyse für beliebig große Gebiete durchzuführen. Im Ergebnis lassen sich hierdurch adressgenau potentielle Standorte für folgende Anlagentypen ermitteln:

Die Einspeisung erneuerbarer Energien wirkt sich gleichzeitig auf die Stromnetze aus. Anhand einer standortgenauen Bilanzierung von Erzeuger- und Verbrauchsseite lässt sich die regionale Stromnetzbelastung bewerten. Mithilfe umfangreicher Datenbanken und komplexer Berechnungsmethoden ist unser Unternehmen dabei in der Lage entsprechende Stromnetzanalysen durchzuführen.

 

2. Wärme- und Energieversorgungssysteme

Die wirtschaftliche Erzeugung sowie effiziente Nutzung von Wärme bildet einen wichtigen Wirtschaftsbestandteil. Neben der Erzeugung von Strom gehört die Bereitstellung von Wärme gleichermaßen zur Energiewende. Hierbei kommenden verschiedene Energieträger zum Einsatz.

Die Frage nach dem wirtschaftlich besten Versorgungsweg ist hierbei von verschiedenen Standortfaktoren abhängig:

1. Wie hoch ist der aktuelle und zukünftige Wärmebedarf?

Für die relevanten Gebäude und Betrachtungsgebiete (Straßenabschnitt, Ortschaft, Gemeinde, Landkreis, Bundesland …) ist der aktuelle als auch zukünftige Wärmebedarf zu ermitteln. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

2. Wie erfolgt aktuell die Versorgung mit Wärme und Strom?

Hierbei steht insbesondere die Klärung folgender Fragen im Mittelpunkt: Wie alt ist die vorhandene Heizungsanlage im Gebäude? Stehen Veränderungen einzelner Gebäuden an (Modernisierungen, Sanierungen etc.)? Ist ein bestehendes leitungsgebundenes Versorgungnetz (Erdgas, Wärme etc.) vorhanden?

3. Wo erscheint eine Neuerrichtung oder Erweiterung/Verdichtung von Versorgungsnetzen sinnvoll?

Basierend auf den vorangegangenen Schritten sind die Gebäude zusammenzustellen, welche von einem bestehenden Netz über kurze Verbindungsleitungen mit versorgt (Netzerweiterung/Netzverdichtung) werden können. Auch die Frage nach der Erschließung neuer Gebiete ergibt sich in diesem Zusammenhang. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bei einer Neuerschließung von Versorgungsgebieten sollte zunächst geklärt werden, welche Abnehmer am lukrativsten anzuschließen sind. Um diese Frage zu beantworten, macht eine Analyse für verschiedene Netzkonfigurationen bei jeweils unterschiedlichen Wärmebelegungen (Wärmeabsatz pro Netzlänge) Sinn. Wie aus Abb. 1 ersichtlich, können dabei verschiedene Netzausbaustufen für unterschiedliche Wärmebelegungsgrade ermittelt werden. Sind beispielsweise bei einer geforderten jährlichen Mindestwärmebelegung von 1.000 kWh/m noch mehrere Straßenzüge anschließbar, so reduziert sich dies mit steigenden Mindestwärmebelegungen. Ist eine jährliche Mindestwärmebelegung von 10.000 kWh/m gewünscht, so zeigt sich, dass nur wenige Straßenabschnitte diese Bedingung erfüllen. Weiterhin besteht die Möglichkeit für Betrachtungen mit anderen Wirtschaftlichkeitskennzahlen.

Aktuell versorgte Gebiete, Gebäude (gelb) und potentielle Neukunden mit einer Heizung älter 20 Jahre (violett)

Bei einer Netzverdichtung ist standortabhängig zu prüfen, ob der potentielle Neukunde zu wirtschaftlichen Bedingungen angeschlossen werden kann. Hierbei spielen sowohl die Leitungslänge und die damit einhergehenden Verbindungskosten als auch die mögliche Absatzmenge eine wichtige Rolle. Bedeutend erscheint zudem die Frage nach aktuellen Wärmeversorgung beim potentiellen Kunden und dem Alter der Heizung (Ist die Heizung bald zu erneuern etc.?).

Bei größeren Betrachtungsgebieten (Kommune, Landkreis, Bundesland etc.) sind diese komplexen Analysen nur noch computergestützt mit überschaubarem Aufwand lösbar. Aus diesem Grunde wurden von uns Softwarelösungen entwickelt, welche mittels Geoinformationssystemen hochauflösende Ergebnisse und Karten liefern und somit eine gute Planungsgrundlage für die weitere Projektentwicklung bieten.

Ansprechpartner

Dipl.-Wi.-Ing. Ronny Erler
Fachgebietsleiter

  (+49) 3731 - 41 95 328
  (+49) 3731 - 41 95 309

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  ronny.erler@dbi-gruppe.de